Tag der offenen Tür im neuen Schulhaus

Nur einen Tag nach der offiziellen Einweihungsfeier öffnete die Schule Niederbipp am Samstag, dem 11. Juni, ihre Pforten auch für die breite Öffentlichkeit. Und die Bevölkerung von Niederbipp nahm das Angebot dankbar an. So kamen trotz des verregneten Tages viele Eltern und Grosseltern mit ihren Kindern und Enkelkindern, um sich die neuen Räumlichkeiten zeigen zu lassen. Dabei staunten sie nicht schlecht, wie hell und grosszügig sich die Klassenzimmer am Doktorsträssli nach dem Neu- und Umbau präsentierten. Daneben verfügen die Klassenzimmer mit Whiteboards und Laptops über eine zeitgemässe und fortschrittliche Ausstattung. Die Schüler gerieten geradezu ins Schwärmen, als sie mit den Eltern die Klassenzimmer betraten. «Und dann haben wir noch einen eigenen Gruppenraum», war von ihnen zu hören. Denn viele Zimmer verfügen, nur durch Glas vom Klassenzimmer abgetrennt, noch über einen separaten Gruppenraum. Eine Einrichtung, die von den Lehrern als sehr positiv empfunden wird. Hell und lichtdurchflutet präsentiert sich auch der neue Werkraum im Untergeschoss.

Die Besucher besichtigten aber nicht nur die Neubauten der Unter- und Mittelstufe, sondern warfen auch einen Blick in die Kindergartenpavillons und in die Tagesschule. Hier freuen sich die Betreuerinnen und Betreuer über die neu hinzugekommenen Räumlichkeiten. Dadurch gibt es neue Rückzugsräume und die Möglichkeit, müde Kinder auch einmal ins Ruhezimmer zum Schlafen zu schicken. Die Eltern zeigten sich auch hier sehr angetan und hätten am liebsten selbst noch einmal mit dem Spielen begonnen. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt, sodass man in Ruhe bei Speis und Trank über vergangene und zukünftige Schulzeiten diskutieren konnte.

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Bilder zum Umbau

 

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Infoabend

31. März 2014, 20.00 Uhr im Räberhus

Geplanter Schulhausumbau findet breite Zustimmung

Die Primarschulgebäude Wydenstrasse und Doktorsträssli platzen aus allen Nähten. Deshalb will die Gemeinde das Schulhaus nun sanieren und erweitern. Am Montag, 31. März 2014 informierten die Gemeindevertreter die rund 100 interessierten Anwesenden im Räberhus über die geplanten Baumassnahmen. Dabei wurde klargestellt, dass der Gemeinderat die Sanierungsmassnahmen, die einen Kostenrahmen von ca. 9,7 Millionen Franken umfassen, einstimmig unterstützt.

Bereits seit drei Jahren befasst sich eine Arbeitsgruppe mit dem Thema Schulhaussanierung/-umbau. Jetzt wird es konkret, denn bereits im kommenden Monat sollen die Pläne für die Sanierung, Erweiterung und Aufstockung des Schulhauses Doktorsträssli an die Urne kommen.

Sie sehen vor, dass das Schulhaus Doktorsträssli auf der Nordseite mit einem Anbau erweitert wird. Anschliessend wird das Gebäude um ein komplettes Obergeschoss aufgestockt. Es werden 14 Klassenräume mit je 80 Quadratmetern Fläche entstehen. Die Aufstockung hat zudem zur Folge, dass die gesamte Primarstufe (1. – 6.Klasse) künftig im Schulhaus Doktorsträssli untergebracht werden kann. „Unsere Kinder werden es uns danken“, hält Gemeindepräsident Peter Haudenschild fest. „Sie können nun die gesamte Schulzeit in einem Schulhaus mit moderner Infrastruktur verbringen“. Ein Schritt, der gemäss Daniel Nyffeler, dem Präsidenten der Bildungskommission bereits überfällig ist, da die bestehenden, kleinen Unterrichtsräume zeitgemässen Ansprüchen und den Forderungen des Volksschulgesetzes nicht mehr genügen.

Im Schulhaus Wydenstrasse sollen künftig zusätzlich Räume für die Tagesschule und die verschiedenen Spezialunterrichte untergebracht werden.

In die Planung eingeschlossen wird auch der Bau eines zusätzlichen Kindergarten-Pavillons, der bei den zu erwartenden Kinderzahlen ebenfalls notwendig wird. Dieser Dreifach-Kindergarten dient während der Umbauphase der Auslagerung der Klassen des Schulhauses Doktorsträssli.

Kostenrahmen ist überschaubar

Auch wenn die budgetierten Kosten von 9,7 Millionen Franken auf den ersten Blick eine sehr grosse Summe zu sein scheinen, so stellt der Gemeinderat dennoch klar, dass die Massnahmen im überschaubaren Rahmen liegen und absolut finanzierbar sind. Gemäss Walter Jäissli, dem Präsidenten der Baukommission, wurde in der Arbeitsgruppe auch darüber diskutiert, das Schulhaus ganz abzureissen und einen Neubau aufzustellen. „Diese Variante“, so Jäissli „wäre allerdings deutlich teurer. Ausserdem bietet uns das vorgestellte Projekt zusätzlich die Möglichkeit, das Schulhaus zu einem späteren Zeitpunkt nochmals zu erweitern, wenn die Bevölkerung in Niederbipp weiterhin so stark anwachsen sollte.“

Die vorgetragenen Argumente scheinen bei den Anwesenden durchaus auf offene Ohren gestossen zu sein, sodass im Plenum eher eine breite Zustimmung spürbar war. Auf diese hofft Gesamtschulleiterin Christine Keller auch bei der Abstimmung im Mai. „Für uns ist die Sanierung und Aufstockung des Schulhauses unabdingbar“, so Keller. Dies bestätigt auch Daniel Nyffeler, der Präsident der Bildungskommission. Und auf einen eventuellen Plan B angesprochen, stellte er an der Infoveranstaltung klar:“ Einen Plan B gibt es nicht, da alle Beteiligten vom Projekt, so wie es jetzt vorliegt, überzeugt sind.“

Für Unentschlossene bietet der Gemeinderat noch Fragestunden am 28. April und 1. Mai (jeweils 19.00 Uhr auf der Gemeindeverwaltung) an. Und auch an der Gewerbeausstellung vom 2. – 4. Mai stehen die Verantwortlichen gern noch einmal Rede und Antwort.

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Bildlegende

Rund 100 Interessierte folgten am Montag, dem 31. März im Räberhus den Ausführungen des Gemeinderates zum Ausbauprojekt „Schulhaus Doktorsträssli“.

Fragestunden

28. April und 01. Mai 2014 im Gemeindehaus

Urnenabstimmung

18. Mai 2014