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Psychomotorik

Was ist Psychomotorik?

Spielend Selbstvertrauen finden

Im Spiel entdecken die Kinder die Welt. Sie bewegen sich, sie denken, sie fühlen und sie lernen. Die Psychomotorik bietet Kindern mit psychomotorischen Auffälligkeiten über unterschiedlichste spielerische Angebote Unterstützung. 

Kinder mit Ungeschicktheit, Verhaltensauffälligkeiten, Aufmerksamkeitsstörungen oder anderen psychischen oder motorischen Schwierigkeiten erleben oft Misserfolge. Diese können sich negativ auf ihr Selbstwertgefühl auswirken.

Unterstützung im Schulalter

Die Schule ist eine wichtige Etappe im Leben eines Kindes. Das Schulkind benötigt viele Fähigkeiten: Es muss sich über mehrere Stunden konzentrieren können, muss zuhören und sich ausdrücken können. Es muss eine Beziehung zu den Lehrpersonen und zu seinen Kameraden aufbauen und sich in der Gruppe einen Platz sichern. Es muss sich alleine in einer neuen Umgebung zurechtfinden, und es muss Schreiben, Rechnen und Lesen lernen...

Braucht mein Kind Psychomotorik

Jedes Kind entwickelt sich in seinem eigenen Rhythmus, mit individuellen Stärken und Schwächen. Das ist normal und kein Grund zur Besorgnis!Haben Sie den Eindruck, Ihr Kind hat Probleme, weil es beispielsweise

  • besonders ungeschickt, sehr hektisch oder ängstlich und gehemmt ist
  • Konzentrationsschwierigkeiten hat
  • Kontaktschwierigkeiten hat
  • Schwierigkeiten hat, seine Gefühle zu regulieren

dann sprechen Sie am besten direkt mit seiner Lehrperson, mit dem Kinderarzt oder einer anderen vertrauenswürdigen Fachperson, die Ihr Kind kennt.

Möglicherweise bringt eine Psychomotorik-Abklärung Aufschluss.

Psychomotorische Abklärung

Zur Beurteilung, ob eine Therapie für ihr Kind angezeigt ist, kann eine psychomotorische Abklärung Aufschluss bringen. Die Abklärung soll Auskunft darüber geben, wie die Wahrnehmung, die Motorik, die sozial-emotionale Entwicklung und die Kognition ihres Kindes zusammenspielen.

Im Austausch mit den Eltern und beteiligten Fachpersonen werden die Stärken und Schwierigkeiten des Kindes besprochen. Gemeinsam wird entschieden, ob eine Psychomotoriktherapie oder eine andere Massnahme angezeigt ist, um das Kind in seiner weiteren Entwicklung zu unterstützen.

Psychomotoriktherapiestunde

Das Spiel steht im Zentrum

Die zentralen Elemente einer Therapiestunde sind Bewegung, Symbolwelt und Spiel. Im Spiel wird das Kind in der Motorik, der Sinneswahrnehmung, seiner Gefühlswelt, in seiner Selbstwahrnehmung und seinen sozialen Kompetenzen gefördert. Es kann seine bisherigen körperlichen und emotionalen Erlebnisse verarbeiten. Das Kind gewinnt an Selbstvertrauen und wagt sich an neue Herausforderungen.

Sich gemeinsam bewegen schafft Beziehung.

Quelle: Verband der Psychomotoriktherapeutinnen und –therapeuten Schweiz

Mehr Informationen erhalten Sie unter: https://www.psychomotorik-schweiz.ch/

Unsere Psychomotoriktherapeutin:

Region Bipperamt
Christin Andres
Wydenstrasse 14
4704 Niederbipp
christin.andres@schule-niederbipp.ch
032 633 15 52